Statistik Austria – Studie zu „Arbeit und Gesundheit“

Annähernd eine Million Menschen in Österreich klagt über eine durch die Arbeit verursachte Gesundheitsbeeinträchtigung. in etwa 3,3 Mio. – also acht von zehn Erwerbstätigen – sind am Arbeitsplatz zumindest einem körperlichen und/oder psychischen Risikofaktor für eine Erkrankung ausgesetzt. Diese Daten hat die Statistik Austria bei der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2013 erhoben. Sieben von zehn Erwerbstätigen (73,3 Prozent) gaben körperliche Risikofaktoren an, vier von zehn (40,3 Prozent) beschwerten sich über zumindest ein psychisches Risiko…

Nachdem es mittlerweile reichlich medialen Diskussionsstoff zur Thematik gibt,soll hier der Zugang zur Originalstudie empfohlen werden. auch die psychischen Belastungen spielen hierbei eine relevante Rolle. ORF-Beitrag/Video . Studie – Titel/Inhalt: „Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme 2013“ Die vorliegende Publikation beinhaltet Ergebnisse zum Ad-hoc-Modul 2013 „Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme“. Zentrale Themen sind die Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, Anzahl und Art berufsbedingter Gesundheitsprobleme und -beschwerden sowie die Anzahl der Arbeitsunfälle. Die Erhebung geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurück und wurde 2013 im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung mit einem EU-weit einheitlichen Fragenprogramm durchgeführt. Nachdem bereits 2007 eine Befragung zum selben Thema erfolgt war, soll das Ad-hoc-Modul 2013 umfassende vergleichbare Daten im Sinne eines Monitorings liefern. Dieses dient auch zur Erfolgsmessung der politischen Ziele, die von der Europäischen Kommission in der Kommissionsmitteilung „Die Arbeitsqualität verbessern und die Arbeitsproduktivität steigern: Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012“ sowie der „Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung vom Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit“ formuliert wurden. Zusätzlich zu den europäischen Vorgaben wurde der Fragenkatalog erweitert, um für die nationale Arbeitsmarktpolitik spezifische Statistiken und Analysen auf diesem Gebiet zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse werden nach den wichtigsten demografischen und erwerbsstatistischen Merkmalen präsentiert.

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