Atypische Arbeitsformen und psychische Gesundheit

Leiharbeitnehmer und befristet Beschäftigte leiden häufiger als regulär Beschäftigte an psychischen Erkrankungen wie Burn-Out oder Depressionen. Das geht aus der Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Bundestaganfrage hervor, aus der die Zeitung „Rheinische Post“ zitiert.

„Personen in atypischen Beschäftigungsformen weisen einen schlechteren psychischen Gesundheitszustand auf als Normalbeschäftigte“, heißt es demnach in der Antwort des Arbeitsministeriums. Dabei sei die Art des Beschäftigungsverhältnisses offenbar ein ursächlicher Faktor: „Längsschnittstudien verweisen darauf, dass es sich um kausale Zusammenhänge handeln könnte.“

Vor allem Leiharbeitnehmer sind demnach „häufiger von Beeinträchtigungen der allgemeinen Gesundheit, von ,Burnout´ sowie Depressionen betroffen“. Aber auch befristet Beschäftigte wiesen eine geringere Arbeits- und Lebenszufriedenheit als unbefristet Beschäftigte auf.

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