Evaluierung psychischer Belastungen – Arbeitspsychologie – ASchG2013: Arbeitsplatzevaluierungen – Beratung – Seminare

Digitaler Stress – Studie 2016

Eine neue Studie der Technikerkrankenkasse zeigt alarmierende Befunde – die Folgen der Digitalisierung der Arbeits- und auch Lebenswelt sind enorm. Gegensteuern im Sinne nachhaltiger Problemlösungen ist angesagt.

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E-Learning Tool zur Förderung psychischer Gesundheit (kostenfrei)

Im Rahmen der INQUA (Initiative Neue Qualität der Arbeit/Deutschland) wurde ein kostenfreies Lerntool zum Thema „Psychische Gesundheit als Führungsaufgabe“ entwickelt. Für interessierte Führungskräfte hier einsehbar/nutzbar –  Zum Lernwerkzeug .

Arbeitsproduktivität,Urlaub/Freizeit,psychische Belastungen

Arbeitspsychologie SalzburgInterview mit Prof. Rudolf Winter-Ebmer (Linz) und Dr.Christian Blind (Salzburg).

In der aktuellen Online-Ausgabe der NZZ ist hierzu ein ausführlicher, tlw. überraschender Artikel erschienen, der die Relevanz der Thematik Urlaub/Freizeit und Arbeitsproduktivität/Stress in Österreich  eingehend behandelt. Die angeführten Interviews bieten hierzu facheinschlägige Inputs zum Thema.

NZZ-Artikel lesen

Arbeitsgesundheitsmonitor OÖ – psychische Belastungen

AB

 

Der mehrjährige Arbeitsgesundheitsmonitor der oberösterreichischen AK bietet neben dem übergreifenden Report 2015 auch spezifisches Material zu den psychischen Belastungen. Überraschend ist, dass die Beschäftigten in Jobs mit hohen körperlichen Belastungen auch psychisch stark belastet sind. 76 Prozent der Berufskraftfahrer/-innen und der Fabriksarbeiter/-innen sowie 72 Prozent der Bauarbeiter/-innen und 71 Prozent des medizinischen Personals geben an, von zumindest einer psychischen Beeinträchtigung betroffen zu sein. Demgegenüber fühlen sich nur 57 Prozent der Kindergartenpädagogen/-innen und der Büroangestellten psychisch belastet, während das 67 Prozent der Geschäftsführer/-innen angeben.

Interview Dr.Blind

Aktuelles Interview Dr.Blind zu Belastungsevaluierung und Betrieblicher Gesundheitsförderung. Lesen..

Arbeitspsychologie-Blog

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Unser Fachinformationsmedium  KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE hat ab sofort eine neue Adresse – http://arbeitspsychologie.blog/ und wird namensgemäß als BLOG in gleich hoher inhaltlicher Qualität medial präsentiert.

Viel Spaß bei Lesen!

Dr.Christian Blind,Herausgeber

 

Zunahme des Burn-out-Potentials

Betriebsräte schlagen Alarm: Burn-Out-Fälle bereits in jedem zweiten Betrieb

„Bei den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz sind wir mit Entwicklungen konfrontiert, die mir sehr große Sorgen bereiten“, fasst AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer die Ergebnisse der neuesten Betriebsräte-Befragung zusammen. Bereits jeder zweite Betriebsrat sagt, dass es aktuell Fälle von Burn-Out im Unternehmen gibt! Fast zwei Drittel der Betriebsratsvorsitzenden melden zurück, dass die psychische Belastung in ihrem Betrieb in den letzten zwölf Monaten zugenommen hat. 

Besonders alarmierend ist für Kalliauer, dass keine Entlastung für die Beschäftigten in Sicht ist: Die Mehrheit der Betriebsräte/-innen geht von einem gleichbleibenden Personalstand aus, jede/-r Vierte sogar von einer Verringerung der Beschäftigtenzahl. Und das, obwohl 80 Prozent der Betriebsräte/-innen mit einer positiven mittelfristigen Geschäftslage rechnen.

Folgen für Betroffene, Firma und Gesellschaft

Diese Entwicklung – die ständige Erhöhung des Drucks auf die Beschäftigten bei gleichzeitig zurückhaltender Personalpolitik – hat langfristig gravierende Folgen für die Betroffenen, den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft: Die Rückkehr nach einer Burn-Out-Erkrankung ist schwierig, und der persönliche Schaden ist groß. „Das muss seitens der Arbeitgeber endlich ernst genommen werden. Auf eine solche Entwicklung nicht zu reagieren, wäre fatal“, so AK-Präsident Kalliauer. Dabei gäbe es schon jetzt ein gesetzlich verankertes Instrument für das Erkennen von problematischen Arbeitsbedingungen – nämlich die „Evaluierung psychischer Belastungen“ laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz.

Hier müssten Betriebsräte/-innen eingebunden werden, denn sie wissen um die Sorgen und Probleme der betroffenen Arbeitnehmer/-innen am besten Bescheid. Außerdem müssen nach Ansicht der AK auch Arbeitspsychologen/-innen und Arbeitsmediziner/-innen beteiligt werden, um gesicherte Ergebnisse zu bekommen.

Evaluierungsstellen beim Heer

Ausschreibung: Arbeitspsychologinnen/ Arbeitspsychologen
beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

Befristete Anstellung
Dienstort: WIEN
Voraussichtlicher Beginn: ab Herbst 2016
Bewerbungen sind laufend möglich
Aufgabenbereiche:
· Projekte im Rahmen des Bedienstetenschutzes (entspricht ArbeitnehmerInnenschutz),
insbesondere Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen
· Planung, Durchführung und Evaluation von gesundheitsfördernden Maßnahmen und Projekten
· Teilnahme an internen Fortbildungsveranstaltungen

Weitere Infos

Fachvortrag Prof.Dr. E.Ulich, Wien 29.4.2016

Vortrag von

Prof. em. (ETH) Dr.Dr. h.c. Eberhard Ulich, Fr. 29. April 2016

16:30 Uhr Universität Wien (Universitätsring 1) Marietta-Blau Saal

„Wir müssen uns – wieder – einmischen“

Die raschen und komplexen Veränderungen in der Arbeitswelt (wie z.B. Industrie 4.0, Digitalisierung) erfordern, dass sich die AOW-Psychologie dazu nicht nur äußert, sondern sich auch engagiert an ihrer humanen Gestaltung mit engagiert. Dafür hat sie durchaus geeignete Konzepte, Vorgehensweisen und Konzepte.

Fachleistungsnachweis Arbeitspsychologie

Unternehmen die eine Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen rechtssicher und betrieblich wertvoll durchführen lassen wollen, kommen um den Einsatz von Arbeitspsychologen nicht herum. Um die Beratungsqualität im Evaluierungsprozess zu gewährleisten gibt es auf der Homepage der Arbeitsinspektion den Link zum Download des sog. Fachleistungsnachweises Arbeitspsychologie.Diesen füllt der zertifizierende Arbeitspsychologe je nach erbrachten Leistungen detailliert aus und bestätigt derart die Gesetzeskonformität des Evaluierungsprozesses.

„Der EvalPsy-Fachleistungsnachweis der Österreichischen Berufsvertretungen für Psychologie (BÖP und GkPP) ist ein Formular, mit welchem einem Unternehmen die korrekte und vollständige Erbringung von arbeits- und organisationspsychologischen Fachleistungen im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach ASchG bestätigt werden. Zugleich kann die Unterlage auch in den zusammenfassenden Tätigkeitsbericht nach § 82 b Abs. 3 ASchG integriert werden. Damit soll ein gesetzeskonformer, dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz entsprechender und fachkompetenter Beratungsablauf zur betrieblichen Umsetzung der Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastung durch beratende Arbeits- und Organisationspsycholog/innen erreicht werden.“ (http://www.arbeitsinspektion.gv.at/AI/Gesundheit/Belastungen/default.htm#Arbeitspsychologie 15.9.2015).

Arbeitspsychologie Team

Kostenfreie Erstinformation - Beratung - Projektierung - Evaluierung - Support
+43 (0) 664 957 60 50 Evaluierung@arbeitspsychologie-online.at
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